Klein anfangen, nachhaltig wachsen – mit einer Idee, die sich am Markt durchgesetzt hat und gerade jetzt ein Trendthema ist: die Optimierung von Produktions- und Lieferketten über eine umfassende Analyse aller Einflussfaktoren. Vor drei Jahrzehnten gründete Christian Zott die Unternehmensberatung mSE Solutions. Heute beraten mehr als 100 Mitarbeiter Kunden weltweit und implementieren neue Lösungen.

Christian Zott und Klaus Imping (li), München, 6.7.2017, Foto: Thorsten Jochim

Bereits in den 1980er Jahren erkannte Christian Zott, Inhaber und Gründer der mSE Solutions, die Notwendigkeit, Produktions- und Lieferketten im weltweiten Zusammenspiel zu optimieren. Die zunehmende Globalisierung der Industrie, so war Zott sich sicher, erfordert neue Lösungen in der Prozessoptimierung. Sein Plan: Unternehmen zu beraten, sie mit seiner Überzeugung anzustecken, dass mit einer systematischen Analyse und Optimierung aller Abläufe viel zu gewinnen sei. Als Logistikleiter eines Elektronikteileherstellers schrieb Zott an seinen Feierabenden an seinem Businessplan, im September 1987 erfolgte die Gründung.

Das Unternehmen wuchs kontinuierlich über das eigene Projektgeschäft, aber auch über weitere Gründungen zu einer Holding heran und kann heute als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Neben CEO Christian Zott leitet ein eingespieltes Team an Geschäftsführern die Firma mit fünf Niederlassungen auf drei Kontinenten. Der geografische Fußabdruck der mSE Solutions erstreckt sich mittlerweile über 44 Länder weltweit.

Neben Potenzialen durch neue technische Möglichkeiten werden in der end-to-end-Betrachtung auch personelle Faktoren betrachtet. „Gerade in Zeiten, in denen sich alle auf die steigenden technischen Herausforderungen fokussieren, werden die menschlichen Motive zu wenig beachtet“, glaubt Klaus Imping, COO des Unternehmens. mSE Solutions fördert mit seinem end-to-end-Ansatz häufig überraschende und auch entscheidende Chancen zutage.

Ein Ansatz entwickelt sich weiter. Eines ist unter dem Stichwort end-to-end für mSE jedoch seit 30 Jahren Maxime: keine Empfehlung auszusprechen, ohne ein Commitment zur Umsetzung zu geben. „Es geht für uns nicht alleine darum, alle Problemfelder in der Supply Chain umfassend zu analysieren und passende Lösungsvorschläge zu entwickeln“, erklärt COO Klaus Imping: „Wir verpflichten uns, unsere Ideen auf Wunsch komplett umzusetzen.“ Das reicht von der Schulung der Mitarbeiter bis hin zur Entwicklung und Implementierung der benötigten IT.