Die allgemein ausgelöste und durch die Medien aufgepeitschte Hysterie um wiederum einmal ein neues Virus, ob berechtigt oder unberechtigt ist an dieser Stelle völlig egal, behindert, unterbricht oder zerstört wichtige globale Versorgungsketten. Jedes produzierende oder handelnde Unternehmen, welches international bzw. global unterwegs ist, ist davon betroffen, egal wie groß es ist.

Dieses Ereignis ist auch symptomatisch für andere Störfälle, welche die internationalen Logistikketten stören, wie beispielsweise Naturkatastrophen, launenhafte und unsinnige Entscheidungen mächtiger Politiker und vieles mehr.

Wichtig zu verstehen ist für Unternehmensführungen, dass althergebrachte Methoden, Verfahren und Ablauf-Prozesse nicht mehr ausreichend oder in der Tat sogar unbrauchbar sind, solchen nicht planbaren Ereignissen von großer Tragweite zu genügen. Sicherlich ist klar, dass Planung für jedes Unternehmen wichtig ist, um Produkte herzustellen und zu verteilen. Aber die Planung im herkömmlichen Sinn hat an Bedeutung verloren. An erster Stelle steht heute und in Zukunft die Agilität in den Versorgungsketten, d.h. die rasche Reaktion auf absehbare oder bereits erfolgte Ereignisse, die mein Unternehmen betreffen. Für das Management genügt es heute nicht mehr, Alternativen in der Versorgung durch diverse Planungsstäbe in sequenziellen Berechnungen durchzuführen, deren Ergebnisse oft erst in mehreren Tagen, Wochen oder gar erst Monaten vorliegen und als Entscheidungsgrundlagen dienen können. Der CEO, COO und/oder CFO benötigt Ergebnisse von alternativen Szenarien heute in Stunden, um Entscheidungen für das Wohl seines Unternehmens in einer Welt von unvermutet auftretenden Disruptionen treffen zu können.

Dies war und ist der Grundgedanke von richtigem Supply Chain Management seit rund 40 Jahren, was von einigen Firmen bereits erkannt und auch umgesetzt, aber von der Mehrzahl der Unternehmen weltweit immer noch nicht ausreichend genutzt wird. Die Gründe dafür sind vorrangig fehlendes Know-how, eine angeborene Angst vor Veränderungen als auch die Bedenken, finanzielle Mittel in etwas zu riskieren, was für Nicht-Experten nur schwer greifbar ist. Dabei stellt sich nicht die Frage, was mich das kostet, wenn ich modernes Supply Chain Management einführe, sondern viel mehr die Frage, was es mich kosten wird, wenn ich es nicht mache. Macht es einer in meiner Branche und ich (noch) nicht, dann gehöre ich zumindest potenziell zu den Todeskandidaten, denn das Supply Chain Management beeinflusst direkt mehr als 50% der Kosten in jedem Unternehmen. Trotz aller Verunsicherung und Hilflosigkeit in vielen Führungsetagen, dieses existenziell so wichtige Thema richtig anzupacken, gibt es eine gute Nachricht: Die optimale Ausrichtung, ein für jedes Unternehmen maßgeschneidertes Supply Chain Management gibt es heute tatsächlich und endlich! Es beginnt mit der Überarbeitung der Ablaufprozesse und der Organisation im Unternehmen. Damit sind rund 80% des Aufwands absolviert, der Rest ist Technologie als Werkzeug, den Erfolg nachhaltig zu gestalten. Fragen Sie die Supply Chain Experten von mSE Solutions in München, Chicago oder Singapur. Sie haben die entsprechende Erfahrung sowie auch die passende Antwort und Lösung für die Zukunft Ihres Unternehmens.